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1. Mannschaft | Spielberichte


14.08.2011
TSG erobert dritten Tabellenplatz
CSV Neuwied - TSG Irlich 1:6 (1:2)

Das erste von zehn Stadtderbys (Mit Hin- und Rückspiel) der diesjährigen B-Klassensaison hatten die „11fürIrlich“ unter der Woche gegen den FV Engers II knapp verloren. Dementsprechend heiß war man auf Wiedergutmachung im Auswärtsspiel gegen den CSV. Heiß war auch die Sonne an diesem Spätsommertag und verwandelte den Hartplatz in Block in eine wohltemperierte Sandwüste.

Nachdem die Mannschaft mittags geschlossen vor der Kirche Spalier gestanden hatte um Abwehrmann Thorsten Escher zur Hochzeit zu gratulieren, ging es nahezu in Bestbesetzung zum dritten Auftritt dieser Saison beim noch ungeschlagenen CSV. Ohne verletzte Spieler hatte der Trainer Andy Röder mal wieder die Qual der Wahl, aus dem großen Irlicher Kader die Startformation zu wählen. Da sich die Neuwieder im Sommer sinnvoll verstärkt hatten und man bei der TSG als Neuling mit einem Sieg und einer Niederlage noch nicht genau wusste, wo man steht, war ein Favorit vor der Begegnung schwer auszumachen. 90 Minuten später herrschte Klarheit in dieser Sache.
Der erste Durchgang bot aus Sicht der Irlicher wenig Erhellendes. Viele hohe Bälle und Unkonzentriertheiten gepaart mir fehlender Laufbereitschaft, die allerdings nicht zuletzt auch dem Wetter geschuldet war, sorgten für reichlich Unmut in den eigenen Reihen. Auch das Führungstor durch Boban Djukovic änderte an der Spielweise wenig und wurde kurz vor dem Halbzeitpfiff durch einen Treffer der Christlichen prompt wieder egalisiert.
Im zweiten Abschnitt bot sich zunächst das gleiche Bild. Erst ein Traumtor von Sven Kohl, der den Ball mit seinem starken linken Fuß aus spitzen Winkel über den Torwart lupfte, weckte die Mannschaft wieder auf und brach gleichzeitig die Moral der Hausherren. Der TSG boten sich im weiteren Spielverlauf immer größere Räume, die nun eiskalt in Tore umgemünzt wurden. Beim drei zu eins durch Jonas Krämer war noch ein gegnerisches Bein von Nöten, um den Ball entscheidend abzufälschen. Die darauffolgenden Tore jedoch waren so heraus gespielt, dass man auf Mithilfe des Gegners nicht mehr angewiesen war. Beim Kopfballtreffer zum vier zu eins bewies der ambitionierte Neuzugang Sandro Herzog, dass auch in der Luft mit ihm zu rechnen ist. Das fünf zu eins besorgte Kapitän Philipp Wenzelmann, der nach dem wohlüberlegten Zuspiel des eingewechselten Freddy Busch, nur noch einschieben musste. Den Schlusspunkt einer Partie mit sehr unterschiedlichen Halbzeiten setzte dann eine schön anzusehende Kombination der Irlicher Offensive. Eingeleitet durch Freddy Busch, der den Ball, wie er später zugab, blind von links in den Sechzehner spielte, wo ihn der ebenfalls eingewechselte Andy Proff gleichermaßen blind, dafür aber gut spekulierend durch die Beine ließ, hatte der völlig frei stehende Sandro Herzog wenig Mühe zum dritten Mal einen Doppelpack in einem Pflichtspiel zu schnüren. Mit dem dritten Tabellenplatz, einem sehr guten Torverhältnis und dem Erreichen des Achtelfinales im Kreispokal kann man in Irlich getrost von einem sehr erfreulichen Start in die B-Klassen Saison sprechen. (JA)

Aufstellung: Mainz - Beck, M. Heinemann, Krechel - Kohl, Hoffmann, Wenzelmann, (Proff), Djukovic, Krämer (Achilles) – Herzog, Weber (F. Busch)

Tore:: 1:0 Djukovic, 2:1 Kohl, 3:1 Krämer, 4:1 Herzog, 5:1 Wenzelmann, 6:1 Herzog

Besonderheiten: -
14.08.2011
Perfekter Saisonauftakt
TSG Irlich - Sv Windhagen 5:0 (2:0)

Das Gefühl nach vier Jahren Abwesenheit wieder in der B-Klasse zu starten ist schwer zu beschreiben. Einerseits herrscht natürlich noch eine gewisse Euphorie endlich, das lange verfolgte Ziel erreicht zu haben und in der 2. Kreisklasse aufzulaufen, andererseits steigt die Anspannung vor dem Aufeinandertreffen mit neuen, stärkeren Gegnern schon ein gutes Stück. Bei dem ein oder anderen Spieler hatte man vor dem ersten Meisterschaftsspiel den Eindruck, dass es wohl einige Partien dauert wird, bis sie ihre Anfangsnervosität ablegen werden. Auf dem Platz war davon glücklicherweise nichts zu merken. So kam die TSG Irlich zu einem Auftakt der in jedem Fall Selbstbewusstsein gibt. .

Von Beginn an dominierte die Mannschaft von Trainer Andy Röder den Gegner aus dem Westerwald und schnürte diesen phasenweise sogar in der eigenen Hälfte ein. Folgerichtig fiel auch bereits in der 11.Minute der Führungstreffer für den Aufsteiger. Der über die gesamte Partie gut mitspielende Torhüter der Gäste, klärte nach einem Irlicher Angriff unglücklich vor die Füße von Pascal Weber. Der junge Angreifer, dem in den letzten Spielen öfter noch das Abschlussglück fehlte, verwandelte mit einem phantastischen Direktschuss aus gut 30 Metern.
Auch der zweite Irlicher Stürmer, Neuzugang Sandro Herzog erzielte noch in Halbzeit eins einen Treffer und bewies dem Irlicher Publikum direkt im ersten Meisterschaftsspiel wie wertvoll er in Zukunft für die TSG werden kann. Nach einem Pass von Boban Djukovic setzte sich Herzog gegen zwei Gegenspieler durch und netzte ein. Direkt nach der Halbzeitpause legte der 20 Jährige sogar noch einmal nach und schnürte, nach dem Pokalspiel gegen den SV Leutesdorf, seinen zweiten Doppelpack im TSG Trikot.
Der Torreigen im Pappelstadion war damit allerdings noch nicht beendet. Nur eine Minute nach dem 3:0 fasste sich Andy Proff, der sich mit einer guten Vorbereitung und starken Auftritten in den Testspielen ins Team gekämpft hatte, ein Herz und jagte den Ball aus gut 16Meter zum 4:0 in die Maschen.
Nach dem das Spiel in den letzten Minuten etwas ruppiger wurde und vor allem die Gäste ihrem nach zu vollziehenden Frust immer wieder durch Fouls Luft machten, kam Schiedsrichter Mario Becker kurz vor Schluss nicht drum herum noch einen Foulelfmeter für die Hausherren anzuordnen. Frederik Busch schnappte sich das Leder und ließ dem Windhagener Schlußmann keine Chance. Das Spielgerät schlug unerreichbar im oberen Toreck ein und setzte damit den Schlusspunkt unter einen sehr gelungenen Saisonauftakt, der nicht nur fürs erreichen des Saisonziels „obere Tabellenhälfte“, sondern auch für die Stimmung der im Anschluss statt findenden Feier wichtig war. Denn während die Jungs auf dem Platz ihr bestes gaben wurde die Irlicher Heimkabine zu einer Sektbar umgebaut in der das Team bis spät in die Nacht den Junggesellenabschied von Torhüter Björn Krupica feierten.

Aufstellung: Krupica – Wenzelmann,M. Heinemann,F.Busch – P.Busch(Achilles), Hoffmann, Proff(Beck), Kohl(Krämer), Djukovic – Herzog, Weber

Tore:: 1:0 Weber, 2:0 und 3:0 Herzog, 4:0 Proff, 5:0 F.Busch (FE)

Besonderheiten: -
14.08.2011
„11fürIrlich kämpft“ sich ins Achtelfinale
TSG Irlich - SpVGG Steinefrenz/Weroth 1:0 (0:0)

Was gehört zu einem ordentlichen Pokalfight? Zweikämpfe, Spannung, Regen, zwei Mannschaften auf Augenhöhe. Davon gab es am Sonntag in der Zweitrunden-Begegnung zwischen der Tsg und der Spvgg. Steinefrenz Weroth reichlich. Auch wenn dabei Kombinationen und Torchancen phasenweise völlig auf der Strecke blieben ist festzuhalten, dass manchmal auch dreckige Siege schön sein können.

Obwohl aus dem großem Irlicher Kader derzeit nicht ein Spieler verletzt ist, kam es dennoch erneut zu einigen Absagen aus den unterschiedlichsten Gründen (Urlaub, Grippe etc.) Vor allem auf der Torhüter-Position führte dies zu einigen Sorgen, da mit „Leo“ Mainz und Björn Krupica gleichzeitig die etatmäßige Nummer 1 und 2 zu ersetzen waren. Somit absolvierte Alexander Heinemann seine zweite Partie am Wochenende, nachdem er bereits tags zuvor den Kasten der „Zwoten“ sauber gehalten hatte.
Früh im Spiel einigten sich beide Mannschaften darauf, auf Fußballspielen weitestgehend zu verzichten und stattdessen ihre Kräfte in Zweikämpfen und Kopfballduellen zu messen. Da die favorisierten Gäste aus der A-Klasse dies im ersten Abschnitt etwas besser zu beherrschte wussten war Steinefrenz dem Führungstreffer ein gutes Stück näher als Irlich. Zwingendes kam dabei allerdings nicht heraus, sodass Heinemann seine „weiße- Wochenend- Weste“ mit in die Pause nahm.
Nach dem Wechsel trat die Mannschaft von Trainer Andy Röder entschlossener auf und bewies in der 59. Minute absolute Kaltschnäuzigkeit. Verteidiger Frederic Busch hatte im ersten Abschnitt bemerkt, dass die Gäste bei Ecken dem linken Rückraum ihres Strafraums wenig Beachtung schenkten und sprach sich daraufhin mit seinem Bruder ab. Die nächste Ecke spielte Philipp Busch dann flach in eben diesen Raum, den außer seinem heran rauschenden älteren Bruder niemand bemerkt hatte. Der erzielte per Vollspann, ohne den Ball vorher anzunehmen das goldene Tor. Fortan wurden die Zweikämpfe noch härter und die Angriffe von Steinefrenz wütender. Beinahe die gesamte Mannschaft der TSG beschränkte sich nur noch darauf die Führung mit allen Mitteln über die Zeit zu retten. Entlastende Konter hatten Seltenheitswert und es fehlte ihnen an Überzeugungskraft.
Als der Gegner dann kurz vor Schluss mit dem gefährlichsten Angriff im gesamten Spiel beinahe den Ausgleich erzwungen hatte, ging noch mal ein allgemeines Raunen durchs Pappelstadion. Über eine Verlängerung hätten sich die „11fürIrlich“ nicht beschweren dürfen. Der große Jubel nach dem Schlusspfiff verdeutlichte noch einmal, dass es der ersten Mannschaft schon lange nicht mehr so schwer gefallen war, ein Pflichtspiel zu gewinnen.

Aufstellung: A. Heinemann – Beck (M. Heinemann), Escher (Strauß), F. Busch – Hoffmann, Proff, P. Busch, Achilles, Djukovic (Morsch) – Herzog, Weber

Tore:: 1:0 F.Busch

Besonderheiten: -
 
07.08.2011
Erste Mannschaft zieht in zweite Runde ein
TSG Irlich - SV Leutesdorf 5:0 (4:0)

Im Vorfeld der Erstrundenbegegnung des Kreispokals gab es noch Zweifel seitens der TSG, ob die Begegnung nicht lieber hätte verschoben werden sollen. Nach den Ausfällen von Boban Djukovic, Philipp Wenzelman, Philipp Busch und Stephan Krechel war beinahe das gesamte Mittelfeld verhindert. Wie sich beim Aufwärmen allerdings zeigen sollte, waren die Personalsorgen der Gäste aus Leutesdorf noch ein wenig gravierender. Mit einem Feldspieler im Tor und insgesamt nur zehn Akteuren trat der SVL schließlich zum Derby an.

So sehr man diesen Sommer bisher auch verfluchen mag, die sintflutartigen Regenschauer, die Mittags den Platz unter Wasser setzten und so die Begegnung zunächst gefährdeten, sorgten letztendlich für eine Bespielbarkeit des Platzes wie sie die leidgeprüften „11fürIrlich“ lange nicht erleben durften. Die Mannen der „Zwoten“ hatten während ihrem Spiel das Wasser mit ihren Stollen gleichmäßig in den Boden gearbeitet und das Geläuf somit eben und geschmeidig werden lassen.
Hernach war es für die Röder Elf ein leichtes vom Anpfiff an die Kontrolle über Ball, Spiel und Gegner zu übernehmen, sodass auch der Führungstreffer der TSG nicht lange auf sich warten ließ. Nach einer scharf getretenen Ecke von Kapitän Andre Hoffmann beförderte ein SVL – Akteur das Spielgerät in die eigenen Maschen und eröffnete damit den Torreigen der ersten Halbzeit. Das Zwei zu Null besorgte Routinier Andy Proff per Foul - Elfmeter. Klaus Langhans war am Rande des Sechzehners zu Fall gekommen und die Leutesdorfer akzeptierten die Entscheidung des Schiedsrichters ohne zu protestieren. Auch beim dritten Treffer war „Proffer“ entscheidend beteiligt. Seine Flanke aus dem Halbfeld veredelte Pascal Weber mit einem wuchtigen Kopfballtor und bewies somit, dass er auch in der Luft über ein beachtliches Durchsetzungsvermögen verfügt. Mit der beruhigenden Führung im Rücken gelangen nun auch einige ansehnliche Passstafetten, welche das Spiel zwar einseitig, aber ebenso ansehnlich erscheinen ließen. Kurz vor der Pause war die ungleiche Partie mit dem vier zu null durch Sandro Herzog dann endgültig entschieden. Der stark aufspielende Neuzugang hatte, durch Janosch Achilles gut in Szene gesetzt, nur noch den Leutesdorfer Schlussmann vor sich und ließ diesem keine Chance.
Als der SVL dann nur noch mit neun Mann zur zweiten Halbzeit antrat wussten auch die Irlicher nicht mehr all zu viel mit der Begegnung anzufangen und fuhren sowohl Laufbereitschaft als auch Zweikampfentschlossenheit drastisch zurück. In der Folge entwickelte sich ein recht merkwürdiges Spiel, indem der Gastgeber einerseits den gegnerischen Strafraum belagerte und beinahe durchgehend in Ballbesitz war. Andererseits bis auf das fünfte Tor durch erneut Sandro Herzog kaum noch zwingende Torchancen zustande brachte. Stattdessen wurden die tapfer kämpfenden Leutesdorfer sogar noch zu Kontern eingeladen, in denen Torhüter „Leo“ Mainz bewies, dass er keineswegs eingeschlafen war.
Sicher wäre es Trainer Andy Röder lieber gewesen in einer Begegnung auf Augenhöhe entscheidende Erkenntnisse über den Zustand seiner Mannschaft und den des Ligarivalen aus Leutesdorf erlangt zu haben. Entscheidender ist im Endeffekt aber, dass seine Mannschaft die Pflichtspielsaison mit einem Sieg begonnen und das Ticket für die nächste Pokalrunde gelöst hat.

Aufstellung:Mainz – Beck,Strauß (Escher), Neudecker - Proff, Hoffmann (Morsch), Krämer, Langhans (F. Busch), Achilles – Weber, Herzog

Tore:: 1:0 Eigentor, 2:0 Proff, 3:0 Weber,4:0 und 5:0 Herzog

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